Mit dem Filmemacher Wisam Zureik (www.wisam-zureik.com ) entstand ein Dokumentarfilm mit dem ursprünglichen Arbeitstitel „die verlorenen Frauen Syriens“.

Die Idee entstand im Laufe meiner Arbeit in der Flüchtlingshilfe Borchen mit Flüchtlingen aus Syrien, die ihre Flucht nach Deutschland überlebten.

Die Beiden sind jedoch nur zur Hälfte in Deutschland. Die andere Hälfte (Frau und Mutter) lebt im sehr gefahrvollen Syrien. Die Situation für die Frauen und die zurückgebliebenen Familien in Syrien wird von Tag zu Tag bedrohlicher.

Sekunden und Gedanken und Erinnerung und Zukunft

Vor einem halben Jahr

Nach langer Flucht, viel Schrecken und Angst fehlt das Vertrauen. Die Frage von dem Flüchtling: "was will die von mir? Ich versteh nichts. Helfen: ah ja! Weiß die denn, wo es mir weh tut, was ich brauche? Warum frägt die mich? Sonderbar!"

Viel Misstrauen.

Ich, die da auf einmal da ist und frägt: "Kann ich dir helfen?" sehe es in den Augen von Emad und später auch von Lazgen und den Anderen. Ich spüre es im Verhalten derer vor mir stehen: Flucht vor mir (ja tatsächlich), Distanz, Argwohn.

Es dauert lang. Es dauert die ersten und viele weitere Gänge zu den Ämtern. Es dauert die ersten und viele Gespräche danach. Es dauert: der Argwohn und immer wieder die Frage an mich: Warum? Warum helft ihr uns? Warum hilfst du mir?

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